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REHREN ENTSPANNT SICH ZU FRÜH - RINTELN MIT ZU VIELEN FEHLERN

Rehren A/R. In der Fußball-Bezirksliga hat der MTV Rehren A/R das Schaumburger Derby gegen den SC Rinteln 6:3 (2:2) gewonnen. In der Folge schob sich Rehren auf den sechsten Platz vor, Rinteln rutschte auf Platz 14 in die rote Zone, die Abstiegszone. Rinteln kam als Außenseiter, hatte in der ersten Hälfte fünf starke Minuten. Rehren musste ohne den länger verletzten Jan Pinkenburg und den gelb-rot gesperrten Malte Grittner auskommen. Besonders Grittners Präsenz in der Abwehr machte sich bemerkbar.


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Spannung, soweit sie den Körper betraf, war dann auch Thema bei MTV-Coach Toni Pagano. Seine Mannschaft entspannte sich nach dem frühen 2:0 durch Julian Lattwesen (15.) und Marlo Jaenicke (20.). Bis dahin war es ein Anrennen auf ein Tor gewesen. „Es fehlte einfach die Sprannung, die letzte Galligkeit in den Aktionen. Ohne Spannung kannst du es nicht einfach weglaufen lassen, musst immer da sein“, sagte Pagano. Rinteln nutzte das Nachlassen der Gastgeber, spielte fünf starke Minuten. Luca Lohmeier dribbelte sich durch und erzielte von der Strafraumgrenze das 1:2 (27.). Zwei Minuten später segelte ein Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum. Muhammed Yel stand mitten zwischen MTV-Abwehrspielern, kam trotzdem zum Kopfball und traf zum 2:2 (29.).


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Rehren reagierte, griff wütend an, verschoss aber gleich mehrere klare Möglichkeiten. Allerdings hatten die Gastgeber auch Glück, als ein 20-Meter-Schuss von Fynn Flentge das Lattenkreuz traf (41.). „Bei dem Ergebnis ärgern mich die Gegentore. Du machst vorne sechs, kriegst hinten drei, daran kannst du arbeiten. Es geht nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, auch gegen den Ball“, so Pagano. Nach dem Seitenwechsel profitierte Rehren von den Fehlern der Gäste. „Die ganze Euphorie, die du in der ersten Hälfte betrieben hast um zurück zu kommen, und dann kommst du so raus. Ich habe die Jungs noch gewarnt das es schwer wird und dann machst so eklatante Fehler“, ärgerte sich SCR-Coach Giuseppe Inserra.


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Rinteln verlor zeitweise die Ordnung in der Abwehr, offenbarte immer wieder Lücken. Rehren spielte mit schnellen Kombinationen, Jannick Liebchen schloss einen Angriff über die rechte Außenbahn zum 3:2 ab (51.). Diesmal gelang Rinteln keine schnelle Antwort, Lattwesen tauchte nach einem Doppelpass im Strafraum auf und erzielte das 4:2 (63.). Mika Holz (72.) und Elias Fischer (76.) erhöhten auf 6:2. Bei einem der seltenen Angriffe gelang Serdar Akgün das 3:6 (79.). Bis zum Schlusspfiff ließ Rehren noch mehrere glasklare Chancen aus. „Sie stehen einfach zu weit weg von den Gegnern, es kann nicht sein, dass wir drei oder vier Meter vom Mann weg sind. Ich weiß nicht wie ich das plausibel erklären soll. Da war heute was drin, die sechs Gegentore haben wir mit aufgelegt“, sagte Inserra. Bei solchen Fehlern sei man weit weg vom Punktgewinn.


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MTV Rehren A/R: Förstel, Bövers, Rosow, Liebchen, Lattwesen, Jaenicke, Evers, Schoenfelder, Fischer, Bruns, Kämmer (Riechers, Holz, J. Kuban, Oltrogge).

SC Rinteln: Ronnenberg, Requardt, Rachow, Lohmeier, Flentge, Vöge, Yel, Franzmeier, Gahr, Tangemann, Meinardus (Stanitzek, Kone, Akgün, Klappauf, Walter, Martinez).

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