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MTV WIRD NACH DER PAUSE ÜBERRASCHT

FOTOS: HGA/THOMAS DZIONY

Wunstorf. In der 3. Handball-Liga Nord-West hat der MTV Großenheidorn in eigener Halle gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer TuS Spenge 29:36 (14:14) verloren. Das Ergebnis fiel um das eine oder andere Tor zu hoch, Großenheidorn hatte die besondere Herausforderung gegen die beste Abwehr der Liga angenommen und eine gute Leistung abgeliefert. Das Verletzungsbedingte Ausscheiden von Justus Westerbeck und Jakob Nowak sowie eine taktische Überraschung der Gäste verhinderten ein besseres Ergebnis. Hinzu kam das Julius Bausch immer noch verletzt ausfiel.


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„Wir kommen in der zweiten Halbzeit nicht so richtig an ihnen vorbei. Trotzdem hat die Mannschaft ein gutes Spiel gemacht. Unsere erste Halbzeit war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir spielen hier gegen den Tabellenführer der noch kein Spiel verloren hat. Natürlich sind die Fehler die wir mehr machen als die letztendlich das wo wir verlieren. Simon Stoehr hat ein gutes Spiel gemacht, Energie reingebracht. Mit denen die da waren haben wir gut dagegen gehalten. Ohne Bausch, Westerbeck und Nowak wird es irgendwann mal knapp mit den Leuten“, erklärte Coach Stephan Lux.


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Spenge kam zwar mit der besten Abwehr, zeigte im Angriff jedoch eine eher durchschnittliche Leistung. Das lag auch an einer vor allem in Hälfte eins sehr aufmerksamen und konzentrierten Abwehr der Seeprovinzler. Der Tabellenführer schaffte es nicht sich vom Gegner abzusetzen, Großenheidorn verschoss im Angriff zwar zwei Siebenmeter, machte aber sonst wenig Fehler. Über 3:5 (10.), 7:7 (15.) und 11:10 (23.) führte der MTV sogar 13:11 (27.), brachte die Führung aber nicht in die Halbzeit, da war es das 14:14.


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Nach dem Seitenwechsel dann die Überraschung: Spenge öffnete seine Abwehr, Großenheidorn war sichtlich irritiert und kassierte drei schnelle Tore zum 14:17 (33.). Der Rückstand wuchs beim 15:19 (35.) auf vier Tore, Lux nahm eine Auszeit. Im Anschluss berappelte sich der MTV, Spenge zog sich wieder auf eine normale Abwehr zurück. Bis auf 19:20 (40.) kam der MTV heran, blieb über 20:22 (42.) am Gegner dran. Aber so langsam machte sich ein Kräfteverlust bemerkbar, ein paar leichte Fehler, der MTV fiel auf 25:29 (50.) zurück. In der Schlussphase gab sich Spenge keine echte Blöße mehr, trotz einiger Ballverluste. „Das war mir zu hoch“, meinte Lux und hoffte, dass die anstehende Spielpause am kommenden Wochenende Entlastung bei den Verletzten bringt.


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MTV Großenheidorn: Stoehr 10/8, Buhre 1, L. Ritter 3, M. Ritter 2, Haase 1, Wernlein, Nickel, Kirchhoff, Bergmann 1, Dömötör 1, Westerbeck, Marotzke 3, Nowak 2, Müller 2, Frommeyer, Pietsch 3.

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