EFFIZIENTER SC RINTELN SICHERT SICH WICHTIGEN HEIMSIEG
FOTOS/TEXT: SVEN UNRUH
Rinteln. Im Bezirksligaduell zwischen dem SC Rinteln und dem TuS Jahn Lindhorst setzten sich die Gastgeber mit 2:0 durch und zogen damit in der Tabelle am direkten Konkurrenten vorbei. Die Zuschauer sahen dabei ein chancenarmes Spiel auf überschaubarem fußballerischem Niveau, in dem beiden Mannschaften eine deutliche Verunsicherung anzumerken war.
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Rinteln fand zunächst etwas besser in die Partie, während Lindhorst nahtlos an die Leistung der Vorwoche anknüpfte. Erst nach etwa 15 Minuten konnten die Gäste das Spiel ausgeglichener gestalten, ohne jedoch wirklich Torgefahr zu entwickeln. Insgesamt blieben klare Chancen auf beiden Seiten Mangelware. In der 22. Minute fiel schließlich der Führungstreffer für die Hausherren: Eine Hereingabe von rechts landete bei Bendik Kruska, der aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:0 traf. Bis zur Pause passierte danach nur noch wenig – das Spiel blieb zerfahren und weitgehend ereignisarm.
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Nach dem Seitenwechsel begann Lindhorst etwas druckvoller, blieb aber im letzten Drittel zu ungenau. Viele Pässe in die Spitze landeten beim Gegner statt beim Mitspieler, sodass der TJL zunehmend auf lange Bälle auswich. Die beste Möglichkeit hatte Miles Sydow, der eine Hereingabe seines Bruders Jan-Malte nicht verwerten konnte. Effektiver zeigte sich erneut Rinteln: Nach einem Konter über die linke Seite erzielte Finn-Kristian Fischer das 2:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Kurz darauf verpasste Luca Pascal Lohmeyer sogar das dritte Tor, traf jedoch nur den Pfosten.
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Rintelns Trainer Rolf Bartram zog nach dem Spiel ein positives Fazit: „Aus meiner Sicht war das ein verdienter Sieg. Wir gehen in der ersten Halbzeit 1:0 in Führung und haben bis dato keine Chance zugelassen. Bis zum 1:0 war es ein komplett verteiltes Spiel. Lindhorst hatte einige Standardsituationen, wo es ein bisschen haarig wurde. Auch in der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir setzen den Konter und machen dann das aus meiner Sicht verdiente 2:0.“
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Auch Lindhorsts Coach Ricardo Diaz Garcia sah die Probleme vor allem im eigenen Spielaufbau: „Die Jungs haben viel geackert, viel getan, aber viele individuelle Fehler im Spielaufbau gemacht. Das passiert, aber es war schwierig hier zu spielen. Wir haben wenig aufs Tor geschossen. Meiner Meinung nach ist der Gamechanger in der zweiten Halbzeit, als Jani den Ball erobert hat. Da hätten wir ein bisschen mehr draus machen können. Ich glaube, dann könnte die Reise in eine andere Richtung gehen. Das ist halt ärgerlich, da waren wir nicht abschlussstark genug, aber wir geben nicht auf.“
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Durch den Sieg verschafft sich Rinteln etwas Luft im Tabellenkeller und verbessert sich auf den elften Tabellenplatz. Lindhorst hat zwar weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, doch der 1. FC Germania Egestorf-Langreder II hat ein Spiel weniger absolviert und wird im Saisonendspurt sicher noch einmal Druck machen – auch durch mögliche Unterstützung aus der ersten Mannschaft und eine starke A-Jugend.
SC Rinteln: Großkelwing, Requardt, Lohmeier, Kruska, Fischer, Höfemann, Gahr, Bedey, Klappauf, Golub, Walter (Ronnenberg, Martinez, Steinleger, Bartram, Meinardus, F. Krasniqi).
TuS Jahn Lindhorst: Krause, L. Unruh, Othmer, J. Sydow, M. Sydow, V. Unruh, Jung, Wloch, Aust, Schütte, Kubba (Lanz, Ellersiek, Pittelkow, Hausen, Möller, Gutzeit, Serinek, Jamshedi, Wedemeier, Holz).


























































