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BJARNE KRAUSE HÄLT STARK - ELIAS KOHNERT ENTSCHEIDET SPÄT - LINDHORST ATMET AUF

FOTOS/TEXT: SVEN UNRUH

Lindhorst. Der TuS Jahn Lindhorst hat im Abstiegskampf der Bezirksliga ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SV Gehrden verschaffte sich die Mannschaft von Trainer Ricardo Diaz Garcia wieder etwas Luft im Tabellenkeller. Dabei zeigte der TJL nach zuletzt zwei leblosen Auftritten eine deutliche Leistungssteigerung – auch wenn der Start in die Partie erneut misslang.


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Bereits in der dritten Minute gerieten die Gastgeber in Rückstand. Beim ersten Angriff der Gäste über die rechte Seite agierte die Lindhorster Defensive viel zu passiv und ließ ihren Gegenspielern zu viel Raum. Die Hereingabe von Roman Busse landete bei Serkan Köse, der völlig freistehend den Ball unten rechts im Tor versenkte. Auch in den folgenden Minuten blieb Gehrden die gefährlichere Mannschaft. Mehrere gute Angriffe der Gäste endeten jedoch spätestens bei TJL-Keeper Bjarne Krause, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. Erst nach rund einer Viertelstunde fand Lindhorst besser in die Begegnung und setzte offensiv eigene Akzente.


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Der verdiente Ausgleich fiel in der 18. Minute: Nach einer Ecke von Jasper Möller landete der Ball bei Jan-Malte Sydow, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob. In der Folge drängte Lindhorst auf die Führung. Jasper Möller, Jan-Luca Pittelkow und Lennox Unruh hatten weitere gute Möglichkeiten, doch bis zur Pause blieb es beim Remis.


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Direkt nach dem Seitenwechsel bot sich dem TJL die große Chance zur Führung, doch Miles Sydow scheiterte aus fünf Metern freistehend am gegnerischen Torwart. Anschließend verfielen die Gastgeber in eine kurze Tiefschlafphase, die Gehrden beinahe zur erneuten Führung genutzt hätte. Berat Gedik brachte zunächst den Ball nicht im leeren Tor unter und scheiterte danach noch zweimal aus kurzer Distanz an dem stark reagierenden Krause. In der hektischen Schlussphase wurde die Partie zunehmend hitziger. Besonders die Gäste haderten mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters, sodass sowohl Trainer als auch Co-Trainer von Gehrden die Gelbe Karte sahen.


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Die Entscheidung fiel schließlich in der 87. Minute. Nach einem Handspiel brachte Luis Othmer einen Freistoß aus rund 20 Metern gefährlich vors Tor. Jan-Malte Sydow stieg am höchsten und köpfte zum umjubelten 2:1 ein. Gehrden warf in den Schlussminuten alles nach vorne und bot dadurch Räume für Konter. Diese nutzte der eingewechselte Elias Kohnert in der Nachspielzeit eiskalt aus. Wie bereits in Goltern lief der eigentlich verletzte Stürmer allein auf das gegnerische Tor zu und schob den Ball souverän zum entscheidenden 3:1-Endstand ein.


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Nach dem Spiel nahm Kohnert die Situation mit Humor: „So stelle ich mir das vor. 20 Minuten spielen, ein Sprint, ein Tor schießen und drei Punkte holen.“ Trainer Ricardo Diaz Garcia zeigte sich nach Abpfiff erleichtert, aber nicht euphorisch: „Vor dem Spiel haben wir genau über das gesprochen, was zum ersten Tor geführt hat. Der Pass durch die Schnittstelle darf nicht passieren, dann ist der Rückraum unbesetzt. Das sind Dinge, die wir im Vorfeld besprochen haben, aber vielleicht war das so ein Hallo-Wach-Moment. Ansonsten haben die Jungs das gut gemacht, sind wieder ins Spiel zurückgekommen und haben kompakt verteidigt. Klar haben wir das eine oder andere Mal Glück gehabt. Bjarne hat den Laden gut zugehalten. Glückwunsch an die Mannschaft. Jetzt haben wir ein schönes Derby nächste Woche.“

Am kommenden Sonntag wartet auf den TuS Jahn Lindhorst die nächste schwere Aufgabe: Dann gastiert der TJL beim Tabellenführer in Rehren. Anschließend stehen noch zwei Heimspiele gegen den SV Ihme-Roloven und den TSV Kirchdorf auf dem Programm

TuS Jahn Lindhorst: Krause, L. Unruh, Othmer, J. Sydow, M. Sydow, Aust, Schütte, Möller, Kubba, Holz (Lanz, Ellersiek, Pittelkow, Gaus, Sennholz, Jung, Kohnert, Jamshedi).

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