HSG SCHAUMBURG ERKÄMPFT SICH AUSWÄRTSPUNKT
FOTOS: ARCHIV
Nienburg. Der Handball-Regionalligist HSG Schaumburg hat bei der als Absteiger feststehenden HSG Nienburg beim 37:37 (15.20) einen Auswärtspunkt erkämpft. „Nienburg war besser als in vielen anderen Spielen“, anerkannte Schaumburgs Coach Timm Dietrich den Punktgewinn der Gastgeber. Dabei räumte der Coach eine eigene nicht ganz so gut Leistung ein. Mit 37 Toren war der Angriff der deutlich bessere Teil, 37 Gegentore hingegen waren weniger gut. „In der Abwehr haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“, sagte Dietrich. Das Abwehrchef und Mittelmann Corven Krenke bereits nach drei Minuten verletzt ausschied macht die Sache nicht einfacher.
Die Schaumburger gerieten früh in Rückstand, vom 3:3 (4.) zog es sich über 5:7 (11.), 7:11 (15.) bis zum 13:20 (27.) hin. Vor allem der Nienburger Kai-Uwe Bergmann machte da Probleme, er erzielte zehn Tore. Im Anschluss an diesen deutlichen Rückstand bäumte sich die HSG auf, wurde stärker und nutzte eine beginnende Schwäche der Nienburger. Zur Pause gelang das 15:20, es folgte mit der zweiten Halbzeit ein zähes Ringen, welches mit dem 28:28-Ausgleich für die Schaumburger endete (46.). Bis zum Ende ging es dann hin und her, Nienburg gelang 24 Sekunden vor Spielende per Siebenmeter das 37:37. „Ein verdienter Punktgewinn für Nienburg“, meinte Dietrich, der für die beiden noch ausstehenden letzten Spiele der Saison das Ziel von vier Punkten ausgab.
HSG Schaumburg: Krenke, Bruns 6/4, Knüttel 8, Ewald 1, Schieb 2, Hoffmann, Graafmann 1, Wehrmann 2, Flöricke, Wiebe 5, Heldt 7, Mosch 4, Motzkus 1.