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MTV GEHT IN DER ZWEITEN HALBZEIT VÖLLIG UNTER

FOTOS: ARCHIV

Hagen. Das war mehr als ein rabenschwarzer Tag, den der Handball-Drittligist erlebte. Beim VfL Eintracht Hagen II ging Großenheidorn mit 33:49 (16:19) nach einer guten ersten Halbzeit völlig unter. „Die zweite Halbzeit war katastrophal, wir verlieren komplett die Contenance“, erklärte Coach Stephan Lux. Bis zur Halbzeit gab es nicht so viel auszusetzen, Großenheidorn führte 14:12 (25.), zwang die Gastgeber zu einer Auszeit. Bis dahin also alles gut, nach dem Seitenwechsel war nichts mehr wie es war. „Wir haben es nicht mehr verteidigt bekommen“, sagte Lux. Hagen ging eins gegen eins und kam dann frei zum Wurf, hinzu kam dass die Gäste-Torhüter mit insgesamt zwei Paraden keinen guten Tag hatten.

Im Angriff beschrieb Lux die Abschlussquote als „desolat“, seine Mannschaft reagierte nicht richtig. Es war zu hektisch, schnelle Ballverluste folgten, Großenheidorn verlor völlig den Spielfaden und ging mit mehr oder weniger wehenden Fahnen unter. „Wir müssen noch viel lernen, viel arbeiten. Es muss jetzt weitergehen“, so Lux. Man habe gegen Gensungen eine gute zweite Halbzeit gespielt, gegen Hagen sei es die erste gewesen. Jetzt hofft der Coach darauf, dass es in einer Woche, wenn es zur HSG Varel geht.

MTV Großenheidorn: Stoehr 4, L. Ritter 1, Bausch 9, M. Ritter 3, Haase 1, Wernlein, Nickel, Kirchhoff, Bergmann 2, Westerbeck, Marotzke 1, Nowak 7, Müller, Frommeyer, Pietsch 5.

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