MTV Rohrsen II - MTV Großenheidorn 24:29 (10:12)

Landesliga Frauen

MTV Auhagen - HSG Hannover West 25:21 (13:7). „Wollen die nicht oder können die nicht“ - diese Frage stellte sich wohl jeder in der Sachsenhäger Sporthalle, der dem Spiel zusah. Es hatte etwas skurriles, die HSG Hannover West zu beobachten, die Gäste erzielten den ersten Treffer zum 1:8 in der 21. Minute. So etwas hatte wohl noch keiner vorher gesehen, allerdings bekleckerten sich die Gastgeberinnen in dieser Zeit auch nicht Ruhm. „Wir waren da wohl nicht viel besser“, räumte Melanie Konsog vom Trainerduo Konsog/Holger Kruppa ein. Der MTV verschoss eine ganze Serie von klaren Chancen und verpasste die Möglichkeit, schon zur Pause alles klarzumachen. Auf Seiten der Gastgeberinnen feierte die 16jährige Aleksa Anna Stankevica an ihrem Geburtstag einen gelungenen Einstand im Frauenhandball. Schon beim ersten Abschluss und dem folgenden Tor war zu sehen, wo eines der Talente der hochgewachsenen Spielerin liegt: Ein unglaublich schneller Armzug und damit verbunden sehr harte Würfe.


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Das Fehlen der rotgesperrten Savica Mrkikj wurde von Auhagen gut kompensiert, es wurde viel durchgewechselt. „In brenzligen Situationen haben wir die jungen auch mal drauf gelassen“, sagte Konsog. Mitte der zweiten Halbzeit verlor Auhagen den Rhythmus, machte Fehler und kassierte schnelle Gegentore. Auhagen führte bereits 18:9 (38.), hatte trotz der Fehler den Gegner im Griff. Ergebniskorrektur war alles, was die Gäste erreichten. „Im Endeffekt ist es zu knapp, da haben wir uns selbst geärgert“, so Konsog.

MTV Auhagen: Jilg, Konsog, Steding, Lampe2, Stankevica 4, Lücke 2/2, Baba 9/3, Binder 1, Hildebrand, Sobocinska, Mihajlova 6, Warnecke 1.

MTV Rohrsen II - MTV Großenheidorn 24:29 (10:12). Nach fünf Niederlagen in Folge hat der MTV Großenheidorn die Negativserie durch den Auswärtssieg beim unmittelbaren Konkurrenten MTV Rohrsen II gestoppt. Ein überaus wichtiger Sieg, nach den zuletzt schwachen Leistungen aktuell ein Erfolg für das Selbstvertrauen. Rohrsen setzte mit Chantal Wille und Carina Wolf wie erwartet zwei U21-Spielerinnen aus der Oberliga ein, damit ging der MTV allerdings entspannt um, hatte beide immer im Auge und meist auch im Griff. „Das war super von der Mannschaft“, erklärte Coach Björn Biester.

Die Anfangsphase verlief zunächst so, wie es sich die Gäste in ihren schlimmsten Träumen möglicherweise vorstellten: Rohrsen brachte die Seeprovinzlerinnen schnell 2:6 in Rückstand (11.). Diesmal blieben die Gäste ruhig, holten Tor um Tor auf, glichen zum 6:6 (16.) aus und führten beim 8:7 durch Nora Rindfleisch zum ersten Mal (20.). „Danach haben wir es nicht mehr aus der Hand gegeben“, sagte Biester. In dieser Phase hielt Torfrau Nele Siekmeier einige klare Möglichkeiten, in der zweiten Halbzeit setzten sich die Seeprovinzlerinnen zwischenzeitlich auf 21:15 (44.) ab. Insgesamt spielten die Gäste in der Abwehr wieder aktiver und ballhungriger, hatten eine bessere Wurfquote als in den vergangenen Wochen und nahmen die Punkte hochverdient mit.

MTV Großenheidorn: Rindfleisch 3, Lodzig 1, Schröpfer 2, Ebert 6, Baumgarten 3, Hogrefe 11/5, Wahl, De Riese 2, Ohlrogge 1, Siekmeier.

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